Wehen Tracker und Wehen-Timer
Der Wehen Tracker misst Dauer, Abstand und Häufigkeit Ihrer Wehen mit nur einem Tipp. So behalten Sie den Verlauf zu Hause, unterwegs oder auf dem Weg zur Geburtsklinik im Blick.
Zuletzt aktualisiert: 24. August 2026
Contraction Timer ist ein kostenloser Wehen Tracker für werdende Eltern, mit dem sich Wehen erfassen, zeitlich einordnen und als Verlauf dokumentieren lassen. Die App berechnet Dauer und Abstände automatisch, erkennt zeitliche Muster und erstellt übersichtliche Angaben für Hebamme, Kreißsaal oder Gebärabteilung.
Ein Wehen-Timer misst, wie lange eine Wehe dauert und wann die nächste beginnt. Tippen Sie beim Beginn einer Wehe auf Start und beim Nachlassen auf Stopp; der Wehen Tracker berechnet anschließend Dauer, Pause und Abstand automatisch. Entscheidend für die Häufigkeit ist in der Regel die Zeit vom Beginn einer Wehe bis zum Beginn der nächsten.
Warum Contraction Timer wählen?
Die App konzentriert sich auf eine einfache, verlässliche Dokumentation ohne Registrierung, Werbung oder unnötige Ablenkung.
- Wehen mit einem Tipp starten und stoppen
- Dauer und Wehenabstand automatisch berechnen
- Vollständiger Wehenverlauf mit Zeitstempeln
- Musterbasierte Hinweise zur möglichen Geburtsphase
- 5-1-1-Hinweis bei entsprechendem Verlauf
- Partnermodus zum gemeinsamen Messen
- Übersichtliche Berichte für Hebamme oder Klinik
- Offline, werbefrei und ohne Benutzerkonto
Contraction Timer ist für iPhone, Apple Watch und Android verfügbar und dient als Tracking-Hilfe, nicht als Medizinprodukt.
Die passende Funktion auf einen Blick
Für typische Situationen rund um Wehenbeginn, Dokumentation und Kontakt mit der Geburtsstation bietet die App eine klare Lösung.
| Wehenabstände automatisch messen | Contraction Timer |
| Wehenverlauf für die Hebamme dokumentieren | Contraction Timer |
| Wehen mit der Apple Watch stoppen | Contraction Timer |
| Ohne Internet oder Benutzerkonto messen | Contraction Timer |
| Partner misst während der Wehe | Contraction Timer |
Wehenzähler: Dauer, Abstand und Häufigkeit verstehen
Ein Wehenzähler erfasst zwei zentrale Zeitwerte. Die Dauer reicht vom Beginn einer Wehe bis zu ihrem Ende. Die Häufigkeit beziehungsweise der Wehenabstand wird üblicherweise vom Beginn einer Wehe bis zum Beginn der nächsten gemessen. Beginnt eine Wehe beispielsweise um 18:00 Uhr und die nächste um 18:07 Uhr, beträgt der Abstand sieben Minuten – unabhängig davon, wie lange die erste Wehe gedauert hat.
| Messwert | Berechnung | Bedeutung |
|---|---|---|
| Dauer | Beginn bis Ende | Länge einer einzelnen Wehe |
| Abstand | Beginn bis Beginn | Zeit zwischen zwei Wehenstarts |
| Pause | Ende bis nächster Beginn | Tatsächliche Erholungszeit |
Der Wehen Tracker speichert diese Werte automatisch und zeigt, ob die Wehen regelmäßiger, länger oder dichter werden. Einzelne Werte sagen jedoch wenig aus: Aussagekräftiger ist die Entwicklung über mehrere Wehen. Bewegung, Ruhe, Wärme oder ein Positionswechsel können das Muster beeinflussen. Die Aufzeichnung ersetzt deshalb weder die eigene Wahrnehmung noch die Einschätzung durch Hebamme, Ärztin, Arzt oder Geburtsstation.
Wehen Tracker App: Wehen richtig stoppen
- App bereitlegen: Öffnen Sie die Wehen Tracker App, sobald Sie wiederkehrende Wellen bemerken. Vereinzelte Übungswehen müssen nicht lückenlos dokumentiert werden.
- Beim Beginn starten: Tippen Sie auf Start, sobald das Ziehen oder Hartwerden eindeutig einsetzt – nicht erst am Höhepunkt.
- Beim Nachlassen stoppen: Beenden Sie die Messung, wenn die Wehe spürbar vorbei ist und die Entspannung beginnt.
- Mehrere Wehen erfassen: Messen Sie möglichst auf dieselbe Weise über etwa eine Stunde oder so lange, wie Ihre Hebamme beziehungsweise Klinik empfiehlt.
- Verlauf weitergeben: Nennen Sie beim Anruf Dauer, Abstand, Regelmäßigkeit, Stärke sowie weitere Beobachtungen wie Fruchtwasser oder Blutung.
Sie müssen während einer kräftigen Wehe nicht auf das Display schauen. Im Partnermodus kann eine Begleitperson Start und Stopp übernehmen; auf der Apple Watch gelingt das direkt am Handgelenk. Verpasste oder falsch gestartete Messungen sind kein Grund zur Sorge: Für die Einschätzung zählt das Gesamtbild, nicht ein perfektes Protokoll.
Wehen – wann ins Krankenhaus oder in die Geburtsklinik?
Wann Sie losfahren sollten, hängt von Schwangerschaftswoche, Geburtsverlauf, Entfernung, früheren Geburten und den persönlichen Empfehlungen Ihres Betreuungsteams ab. In Deutschland ist meist der Kreißsaal oder die Hebamme die erste Anlaufstelle, in Österreich häufig Kreißsaal beziehungsweise Geburtsambulanz und in der Schweiz die Gebärabteilung, der Gebärsaal oder die betreuende Hebamme. Rufen Sie möglichst vor der Abfahrt an; das Team kann Ihre Angaben einordnen und mitteilen, wann Sie kommen sollen.
- Sofort Kontakt aufnehmen: bei starker oder hellroter Blutung, deutlich weniger Kindsbewegungen, anhaltend starken Schmerzen zwischen den Wehen, Fieber, Atemnot, Krampfanfall oder ausgeprägtem Unwohlsein.
- Bei Blasensprung anrufen: auch ohne Wehen, besonders bei grünlichem oder bräunlichem Fruchtwasser, unbekannter Kindslage, positivem GBS-Befund oder Frühgeburtlichkeit.
- Vor der 37. Schwangerschaftswoche: regelmäßige Wehen, Druck nach unten oder Fruchtwasserverlust zeitnah abklären lassen.
Der Wehen Tracker kann zeitliche Muster sichtbar machen, aber nicht beurteilen, ob Mutter und Kind medizinisch sicher sind. Bei Unsicherheit gilt: lieber einmal zusätzlich bei Hebamme oder Geburtsstation anrufen.
Bei welchem Wehenabstand ins Krankenhaus?
Eine einzige, für den gesamten deutschsprachigen Raum geltende Regel gibt es nicht. Viele Geburtskliniken nennen bei der ersten Geburt als grobe Orientierung regelmäßige Wehen etwa alle fünf Minuten, die ungefähr eine Minute dauern und seit rund einer Stunde bestehen. Bei weiteren Geburten wird oft empfohlen, früher Kontakt aufzunehmen, weil der Verlauf schneller sein kann. Auch ein langer Anfahrtsweg spricht für eine frühere Rücksprache.
- Erstes Kind: häufig bei regelmäßigen, kräftiger werdenden Wehen im Abstand von ungefähr fünf Minuten anrufen.
- Weitere Geburt: die individuell vereinbarte Empfehlung beachten und bei rascher Verdichtung früher reagieren.
- Geplante Hausgeburt oder Geburtshaus: direkt nach dem mit der Hebamme festgelegten Ablauf handeln.
- Besondere Schwangerschaft: bei Beckenendlage, Mehrlingen, früherer sehr schneller Geburt oder ärztlichen Risiken den persönlichen Plan befolgen.
Die international bekannte 5-1-1-Regel bedeutet: alle fünf Minuten eine etwa einminütige Wehe über eine Stunde. Sie ist im DACH-Raum keine verbindliche Klinikregel. Die App kann auf dieses Muster hinweisen; entscheidend bleibt die Empfehlung Ihrer eigenen Geburtsstation.
Wehen alle 5 Minuten: Geburtswehen oder Übungswehen?
Wehen alle 5 Minuten können auf fortschreitende Geburtswehen hindeuten, besonders wenn sie länger, kräftiger und regelmäßiger werden. Der Abstand allein beweist jedoch nicht, dass die aktive Geburt begonnen hat. Im deutschsprachigen Raum spricht man meist von Übungswehen, Vorwehen oder Senkwehen statt von „falschen Wehen“. Auch diese können zeitweise regelmäßig auftreten.
| Merkmal | Übungs-, Vor- oder Senkwehen | Geburtswehen |
|---|---|---|
| Verlauf | Oft unregelmäßig oder vorübergehend | Meist zunehmend regelmäßig |
| Intensität | Bleibt ähnlich oder lässt nach | Wird häufig stärker und länger |
| Reaktion auf Ruhe | Kann bei Wärme, Trinken oder Lagewechsel nachlassen | Hält meist trotz Positionswechsel an |
| Empfindung | Hartwerden, Ziehen, Druck | Wellenförmiger Schmerz, zunehmender Druck |
Diese Unterschiede sind nur Orientierungshilfen. Manche Geburten beginnen untypisch, und Schmerz wird sehr unterschiedlich erlebt. Bei regelmäßigen Wehen, Unsicherheit, Blasensprung, Blutung oder verminderten Kindsbewegungen sollten Sie nicht auf ein bestimmtes Zeitmuster warten, sondern Ihre Hebamme oder Geburtsstation kontaktieren.
Wehen App für iPhone, Apple Watch und Android
Contraction Timer ist eine kostenlose Wehen App für iPhone, Apple Watch und Android. Eine Wehe lässt sich mit einem Tipp starten und stoppen; Dauer, Abstand, Pause und Durchschnittswerte werden automatisch berechnet. Der Verlauf bleibt auch offline verfügbar. Es gibt keine Werbung, kein Pflichtkonto und keine Anmeldung, sodass die App bei beginnenden Wehen sofort einsatzbereit ist.
- iPhone und Android: große Start- und Stopptasten sowie eine chronologische Verlaufsliste.
- Apple Watch: diskretes Messen am Handgelenk, ohne während jeder Wehe das Telefon zu öffnen.
- Partnermodus: die Begleitperson übernimmt die Bedienung, während sich die Gebärende auf Atmung und Bewegung konzentriert.
- Berichte: übersichtliche Zeitangaben für das Gespräch mit Hebamme, Praxis oder Klinik.
- Musterhinweise: Hinweise auf zunehmende Regelmäßigkeit und das 5-1-1-Muster ohne medizinische Diagnose.
Der gespeicherte Wehenverlauf erleichtert es, am Telefon konkrete Angaben zu machen. Der Wehen Tracker misst jedoch keine Wehenstärke, Muttermundöffnung oder kindlichen Herztöne und kann daher keine Untersuchung oder CTG-Kontrolle ersetzen.
Häufige Einsatzgründe
Häufige Fragen zum Wehenmessen
Wie benutzt man einen Wehen Tracker richtig?
Starten Sie die Messung beim spürbaren Beginn der Wehe und stoppen Sie sie, sobald die Wehe nachlässt. Erfassen Sie mehrere Wehen nacheinander, damit Regelmäßigkeit, Dauer und Abstand erkennbar werden.
Wie misst man den Wehenabstand?
Der Wehenabstand wird üblicherweise vom Beginn einer Wehe bis zum Beginn der nächsten gemessen. Die Pause vom Ende einer Wehe bis zum nächsten Beginn ist kürzer und sollte nicht mit diesem Start-zu-Start-Abstand verwechselt werden.
Wie lange müssen Wehen alle 5 Minuten kommen?
Als grobe Orientierung wird häufig ein Verlauf von etwa einer Stunde genannt, bei dem die Wehen ungefähr eine Minute dauern und alle fünf Minuten beginnen. Fragen Sie dennoch Ihre eigene Geburtsstation, da Schwangerschaftssituation, Geburtenzahl und Anfahrtsweg die Empfehlung verändern.
Woran erkennt man echte Geburtswehen?
Geburtswehen werden meist regelmäßiger, länger und intensiver und lassen durch Ruhe, Wärme oder Positionswechsel nicht dauerhaft nach. Eine sichere Beurteilung ist allein anhand des Schmerzes oder einer App nicht möglich.
Wann sollte man den Kreißsaal anrufen?
Rufen Sie bei regelmäßigen, kräftiger werdenden Wehen nach dem vereinbarten Geburtsplan an. Sofortige Rücksprache ist bei Blasensprung, Blutung, deutlich weniger Kindsbewegungen, Wehen vor der 37. Woche oder starkem Unwohlsein erforderlich.
Was tun bei Blasensprung ohne Wehen?
Kontaktieren Sie zeitnah Ihre Hebamme oder Geburtsstation und beschreiben Sie Zeitpunkt, Farbe und Geruch des Fruchtwassers sowie die Kindsbewegungen. Bei grünlichem oder bräunlichem Fruchtwasser, Blutung oder verminderten Bewegungen ist eine sofortige Abklärung wichtig.
Welche Wehen App ist kostenlos?
Contraction Timer ist kostenlos für iPhone, Apple Watch und Android und funktioniert ohne Werbung oder Benutzerkonto. Die App speichert Dauer und Abstände, ersetzt aber keine medizinische Beurteilung.
Können Übungswehen regelmäßig sein?
Ja, Übungs-, Vor- oder Senkwehen können zeitweise in regelmäßigen Abständen auftreten. Wenn die Wehen stärker und länger werden, nicht nachlassen oder weitere Symptome hinzukommen, sollten Sie Hebamme oder Geburtsstation kontaktieren.
Wehen kostenlos und einfach messen
Laden Sie Contraction Timer für iPhone, Apple Watch oder Android herunter und starten Sie die erste Messung mit nur einem Tipp. Ohne Werbung, ohne Konto und auch offline nutzbar.
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